13. und 14. Juni 2017: „Frühsexualisierung“, „Homo-Lobby“, „Gender-Gaga“ – Argumentieren gegen Anti-Genderismus

2-tägiges Seminar

Veranstaltungsflyer

Dienstag, 13. Juni 2017

Zeit: 09:30 Uhr – 17:00 Uhr, 1h Mittagpause
Ort: Landesstelle für Frauenbildung und Projektberatung Dresden

Mittwoch, 14. Juni 2017

Zeit: 09:30 Uhr – 16:00 Uhr, 1h Mittagpause
Ort: Rathaus der Stadt Dresden

Teilnahmebeitrag: 15€ (insgesamt), maximale Teilnehmer*innenanzahl: 20

Anmeldung unter: info@wehnerwerk.de

Veranstaltet vom Herbert-Wehner-Bildungswerk für Kommunalpolitik e.V., unterstützt von der Landesarbeitsgemeinschaft Queeres Netzwerk Sachsen. In Kooperation mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage e.V., der Landesstelle für Frauenbildung und Projektberatung und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Dresden.
„Genderseuche auch in Sachsen“ – auch so wird die Neufassung des „Orientierungsrahmens für Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen“ im Freistaat mittlerweile genannt. Diese Verunglimpfung und Verfälschung  treffen vor allem die Berücksichtigung von LSBTI*-Lebenswirklichkeiten. Sie machen damit auch das Ausmaß an Hass gegenüber einer emanzipatorischen und an Vielfalt orientierten Bildungs- und Aufklärungsarbeit exemplarisch deutlich. Derlei Denk-, Sprech- und Handlungsweisen bedienen sich vornehmlich des Internets – doch auch auf Demonstrationen und anderen öffentlichen Auftritten sind zu Hause. Und nicht zuletzt kommen sie auch in zwischenmenschliche Begegnungen vor, bei denen mensch die Haare zu Berge stehen.

Emotionalität sowie die Verdrehung bzw. Verfälschung von Fakten stellen innerhalb dieser Diskurse wiederkehrende Muster dar: Ängste und Abgrenzung sollen geschürt, Wähler*innen und Sympathisant*innen gewonnen werden.

Das 2-tägige Seminar bietet Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit antigenderistischen Argumentationsmustern sowie Gegenstrategien in der Internet- wie auch mündlichen (Alltags-)kommunikation an. Auf Basis der Erfahrungen und Bedarfe der Teilnehmenden werden Argumentationsweisen und Strategien, die in antigenderistischen Kontexten (AfD, Pegida, Besorgte Eltern, Demo für Alle etc.) verwendet werden, theoretisch analysiert. Gegenargumente sowie Handlungsmöglichkeiten werden gemeinsam erörtert, ausgebaut und erprobt. Angesprochen sind Multiplikator*innen und Fachkräfte aus Bildung, Aufklärung und Beratung zum Thema LSBTI* in Sachsen.