LAG Queeres Netzwerk Sachsen trifft sich zum 2. Arbeitstreffen

Aus unserem erfolgreichen Strategie- und Vernetzungstreffen Ende Januar 2017 sind jede Menge Projekte, Veranstaltungen und Initiativen entstanden. Diese galt es weiter zu entwickeln – Zeit genug also, für ein weiteres Arbeitstreffen unseres Netzwerks. Am frühsommerlichen Nachmittag des 31.03.2017 trafen sich Verteter_innen unserer Mitgliedsvereine, des Vorstands und die Fachstelle in Dresden. Die Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen Dresden hatte uns freundlicherweise ihre Räume zur Verfügung gestellt.

Zunächst stand die Ergebnissicherung im Vordergrund. So konnte beispielsweise die Kontaktliste der Mitglieder vervollständigt werden. Auch die Mitgliederbefragung zum geplanten Ressourcen- und Kompetenzenpool hat in der Zwischenzeit gute Vorschritte gemachte. Nicht zuletzt konnte unsere Fachstelle auch vier neue Anwärter_innen auf die Mitgliedschaft in unserem Netzwerk vorstellen.

Im Anschluss referierten unsere beiden hauptamtlichen Mitarbeiter_innen die kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen für 2017 und 2018. Hier zeigte sich wie groß die Bandbreite an Themen mittlerweile ist, mit der wir uns befassen. „Vielfalt in Hochschule und Lehramtsausbildung“, „LSBTTIQ* Altenhilfe und Pflege“ oder „Medizin/ Gesundheit/ Recht – Trans*“ – das sind nur einige der Themen. Darüber hinaus sind zahlreiche Veranstaltungen in nahezu allen Landkreisen Sachsens geplant.

Der sogenannten „ländliche Raum“ ist uns als Netzwerk besonders wichtig. Auch deswegen haben wir dazu einen eigenen Arbeitskreis gegründet. Nach innen wollen wir uns ebenso weiter professionalisieren. Ein Arbeitskreis für die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit soll deshalb auch bald ins Leben gerufen werden.

Offene Themen gibt es darüber hinaus zuhauf. Und da wir unsere Arbeit politisch verstehen, sind Wahlprüfsteine für die kommende Bundestagswahl 2017 und auch für die Landtagswahl in Sachsen 2019 heiß diskutiert worden. Gleiches gilt für das hochsensible Thema „Diskriminierungserfahrungen von LSBTTIQ* durch Polizei“. Gibt es dazu Statistiken in Sachsen? Wie kann man Behörden und Dienststellen am besten sensibilisieren? Diese und andere Fragen wurden ebenfalls intensiv diskutiert.

Zu guter Letzt stellte unsere Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Martin Wunderlich, dem Netzwerk neue Entwürfe für ein gemeinsames Logo vor. Auch in diesem Punkt sind wir weiter gekommen und ein LAG-Logo steht kurz vor der Vollendung.

Nach knapp drei Stunden beendeten wir gegen 19:00 Uhr unser Arbeitstreffen. Erneut konnten wir viele unserer gemeinsamen Netzwerkprojekte voranbringen und auch kontrovers über Themen diskutieren.

Und wir arbeiten weiter daran Respekt, Akzeptanz und Vielfalt in Sachsen durch unsere gemeinsamen Projekte mit Leben zu erfüllen!