11. Juni 2021 Fachtag “Queer und Schule – zwischen Ausgrenzung und (Un)Sichtbarkeit”

Schule als Ort des Lehrens und Lernens ist von unterschiedlichen Ungleichheitsdimensionen durchzogen. Debatten um soziale Herkunft, Geschlecht und familiäre Migrationserfahrungen sind (angehenden) Lehrkräften in der Regel bekannt. Weniger Wissen und Sensibilität existieren zu unterschiedlichen sexuellen Orientierungen sowie zu Geschlechtlichkeiten jenseits von Mann und Frau. An dieser Lücke setzt unser Fachtag “Queer und Schule – zwischen Ausgrenzung und (Un)Sichtbarkeit” an.

In einem einführenden Vortrag wird Dr. Klemens Ketelhut von der PH Heidelberg die Chancen und Grenzen queerer Bildung ausloten und nach dem Grund für das „laute Schweigen der Schule“ in Bezug auf sexuelle Orientierungen und Geschlechtlichkeiten fragen. Hieran schließt eine kurze Vorstellung des Programms „Schule der Vielfalt“ aus Nordrhein-Westfalen durch Projektleiter Frank G. Pohl an. Abgerundet wird der Fachtag durch zwei parallel stattfindende Workshops durch Mitarbeiterinnen des RosaLinde Leipzig e.V., die praktische Vertiefungen bieten sollen.

Wann? Fr, 11.06.21, 9.00-13.00 Uhr
Wo? Online via Zoom
Kosten? 20 € / ermäßigt 15 €

Ablauf
9.00-9.15 Uhr: Begrüßung
9.15-10.00 Uhr: Vortrag: Queere Bildung, Bildung queeren? Heteronormativität und das laute Schweigen der Schule
10.00-10.15 Uhr: Pause
10.15-10.45 Uhr: Projektvorstellung: Was ist „Schule der Vielfalt“?
10.45-11.00 Uhr: Pause
11.00-12.30 Uhr: Workshops: Methodenvorstellung & Queerfreundliche Schule
12.30-12.40 Uhr: Pause
12.40-13.00 Uhr: AbschlussdiskussionDer Fachtag wird moderiert von Vera Ohlendorf (LAG Queeres Netzwerk Sachsen).

Weitere Infos und Anmeldung via https://forms.gle/WHHewhnVfgdyLxuU9

ANMELDESCHLUSS: 01.06.2021

Eine Veranstaltung des RosaLinde Leipzig e.V. in Zusammenarbeit mit der LAG Queeres Netzwerk Sachsen.