AfD, Pegida, Besorgte Eltern, Demo für Alle: Rechtsruck in Sachsen

„Genderseuche auch in Sachsen“ – auch so wird die Neufassung des „Orientierungsrahmens für Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen“ im Freistaat mittlerweile genannt. Verbale Attacken bis hin zu körperlichen Angriffen sowie die Verfälschung, Verunglimpfung und De-Legitimierung emanzipatorischer Bildungs- und Aufklärungsarbeit treffen vor allem die Berücksichtigung von LSBTTIQ*-Lebenswirklichkeiten. Derlei Denk-, Sprech- und Handlungsweisen bedienen sich vornehmlich des Internets – doch auch auf Demonstrationen und anderen öffentlichen Auftritten sind zu Hause. Und nicht zuletzt kommen sie auch in zwischenmenschliche Begegnungen vor, bei denen mensch die Haare zu Berge stehen. Emotionalität herrscht vor, Fakten werden verdreht oder in die Absurdität gezogen. Diese wiederkehrenden Muster schüren Ängste und Abgrenzung und senken gleichzeitig Solidarität und Empathie.

Unser Anliegen ist es daher, sachsenweit für die Lebenswirklichkeit von LSBTTIQ* zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen sowie sachliche Debatten voranzutreiben.

Projekte und Maßnahmen der LAG und ihrer Mitgliedsvereine

13. und 14. Juni 2017: 2-tägiges Seminar “Argumentieren gegen Anti-Genderismus”

09. September 2018 “Vielfalt statt Einfalt” – Demonstration für Selbstbestimmung und Aufklärung (Queer.de vom 07. September 2018, Link zu Facebook)


Berichte, Studien, Analysen, Handreichungen (Auswahl)