06. Juni 2019: Ver.divers: Beschäftigten-Netzwerke als queeres Empowerment

Von einem offenen Umgang mit den Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt am Arbeitsplatz kann in Sachsen gegenwärtig nicht die Rede sein.
LSBTTIQ-Beschäftigten-Netzwerke setzen hier an. Sie unterstützen von Diskriminierung Betroffene, schaffen Sichtbarkeit für LSBTTIQ-Themen im Unternehmen und engagieren sich für mehr Akzeptanz im gesamten Kollegium. Bundesverbände wie die Wirtschaftsweiber für lesbische Fach- und Führungskräfte oder der Völklinger Kreis für schwule Führungskräfte und Selbstständige agieren hingegen unternehmensunabhängig und vernetzen ihre Mitglieder überregional und branchenübergreifend.
Wo liegen Chancen, Perspektiven und Herausforderungen für LSBTTIQ-Netzwerke im Arbeitskontext? Wie lässt sich ein offenes Unternehmensklima schaffen, in dem alle ohne Diskriminierung miteinander arbeiten und Vielfalt sichtbar wird?

Es diskutieren: Jürgen Driftmeier, Rainbownet DHL; N.N., Wirtschaftsweiber e.V.; Oliver Kühn, Völklinger Kreis e.V., N.N., ARCO, Commerzbank; Daniel Herold, ver.di-Bezirksgeschäftsführer
Moderation: LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V.

Im Anschluss Get-Together mit Snacks. Wir bitten um Anmeldung unter bz.swos@verdi.de.

Diese Veranstaltung ist teil der Reihe ver.divers – Diskriminierung von LSBTIQ* im Arbeitsalltag.

Die Reihe ver.divers in Kooperation mit der LAG Queeres Netzwerk Sachsen setzt sich mit den vielfältigen Bedarfen von LSBTIQ* und ihren Familien in der Arbeitswelt auseinander, stellt Diversity-Konzepte zur Diskussion und lädt dazu ein, sich gemeinsam gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung zu engagieren.

Eingeladen sind Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*- und inter*geschlechtliche sowie queere Menschen, Freund*innen, Betriebs- und Personalrät*innen, JAVen, Gewerkschafter*innen und alle Interessierten.