Herzlich willkommen bei der Fachstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Queeres Netzwerk Sachsen!



Wer wir sind

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Queeres Netzwerk Sachsen ist der Dachverband der sächsischen Organisationen und Vereine, die sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen (LSBTTIQ*) einsetzen.

 

Seit Oktober 2016 unterhält die LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V. eine eigene Fachstelle in Dresden. Mit drei hauptamtlich angestellten Mitarbeiter*innen wird die Arbeit des Netzwerkes unterstützt. Mehr Infos und unsere Geschichte...


BRITTA BORREGO

Geschäftsleitende Bildungsreferentin

britta.borrego[at]queeres-netzwerk-sachsen.de

SOPHIE KOCH

Bildungsreferentin

für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

sophie.koch[at]queeres-netzwerk-sachsen.de

LEO LENTZ

Referent* für Projektkoordination und Vernetzung

leo.lentz[at]queeres-netzwerk-sachsen.de

UND DU?

Praktikant*in


was wir tun

  • regionale und überregionale Vernetzung
  • Ansprechpartner*in für Politik, Verwaltung, Gesetzgebung und Zivilgesellschaft für die Belange und Situation von LSBTTIQ* in Sachsen
  • Zusammenarbeit mit Vertreter*innen aus Landespolitik und kommunaler Verwaltung, Gesundheitsversorgung, Prävention, Kinder- und Jugendhilfe, Jugend- und Erwachsenenbildung, Polizei und Kulturträger*innen
  • Veranstaltung von Fachformaten, Kulturangeboten, Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen sowie von öffentlichkeitswirksamen Kampagnen zum Thema Antidiskriminierung, Gleichstellung und Akzeptanz von Vielfalt
  • Vernetzung und Bündelung der Ressourcen und Kompetenzen der Mitglieder im Queeren Netzwerk Sachsen
  • Mitarbeit in verschiedenen Gremien und Bündnissen

„Die Fachstelle in Dresden ist der Knotenpunkt des Netzwerks. Unsere Mitglieder zusammenbringen, den Austausch untereinander fördern und Kräfte bündeln – bei all dem unterstützen uns dort unsere hauptamtlichen Mitarbeiter*innen. Informieren, Sensibilisieren und die Interessen unserer Mitglieder vertreten – darauf kommt es an, damit sich LSBTTIQ* in Sachsen langfristig zu Hause fühlen können.“

Vorstand der LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V.

Hier findest Du unsere aktuellen Veranstaltungen, die Jahresberichte und das Veranstaltungsarchiv.

was wir wollen

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, trans*- und inter*geschlechtliche und queere Menschen (LSBTTIQ*) gehören zur Lebensrealität in Sachsen. Sie sind jedoch noch immer nicht selbstverständlicher Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Um die Lebensqualität von LSBTTIQ* in Sachsen zu verbessern, fordern wir:

  • Umfassende Anerkennung und Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und die Teilhabe von LSBTTIQ* in allen gesellschaftlichen Bereichen.
  • Lebensrealitäten und Bedarfe von LSBTTIQ* in allen Bereichen der Gesellschaft als selbstverständlich berücksichtigen. Systematische Erforschung der Situation von LSBTTIQ* im Rahmen einer sachsenweiten, vom Freistaat finanzierten Lebenslagenstudie und Ableitung entsprechender Konsequenzen.
  • Gezielter Aus- und Aufbau queerer Selbsthilfestrukturen und Netzwerke in Kleinstädten und im ländlichen Raum durch dauerhafte organisatorische und finanzielle Unterstützung. Barrierefreier Zugang für LSBTTIQ* zu allen öffentlichen Beratungs-, Gesundheits-, Kultur- und Freizeitangeboten auch im ländlichen Raum.
  • Unbürokratische Anpassungen von Namen und Personenstand ohne Begutachtungspflicht. Altersgerechte, akzeptierende medizinische und psychotherapeutische Behandlungen insbesondere für Trans*- und Inter-Kinder und Jugendliche innerhalb der Transition.
  • Verbot von geschlechtszuweisenden, medizinisch nicht notwendige Operationen an nicht zustimmungsfähigen Personen. Niedrigschwelliger Zugang für Eltern von mit einer Variation der Geschlechtsmerkmale geborenen Kindern zu multidisziplinären und Peer-Beratungsangeboten in Sachsen.
  • Offene, akzeptierende, respektvolle und flächendeckende gesundheitliche Vorsorge, Versorgung und Nachsorge von LSBTTIQ* in jedem Alter und in allen Bereichen. Mehr Wertschätzung und Respekt für spezifische Bedarfe älterer LSBTTIQ* im sächsischen Pflegewesen.
  • Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Unterrichtsthema in allen Fächern und in Schulbüchern bzw. Lernmedien. Verpflichtende Verankerung im sächsischen Rahmenlehrplan. Verbindliche Vorgaben zum Abbau diskriminierender Strukturen an Schulen.
  • Gleichwertige Anerkennung, Absicherung und Akzeptanz für gelebte familiäre Vielfalt in Sachsen. Völlige Gleichstellung von Familien mit LSBTTIQ*-Eltern. Umfassende Reformierung des Abstammungsrechts im Sinne eines modernen Familienrechts.
  • Anerkennung der Lebensrealitäten von LSBTTIQ* Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen. Berücksichtigung und Implementierung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in den Angeboten und Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe für die Gewährleistung einer diskriminierungsfreien Entwicklung.
  • Sichere, dezentrale Unterkünfte für alle LSBTTIQ*-Geflüchtete, sowohl in den großen Städten als auch in den Landkreisen. Genaue und umfassende Prüfung der Lage von LSBTTIQ* in den Herkunftsländern bei der Bewertung von Asylanträgen. Insbesondere LSBTTIQ* aus kriminalisierenden Ländern brauchen umfassenden Schutz. Beachtung eines LSBTTIQ*-sensiblen Umgangs bei der Auswahl von Sachbearbeiter*innen und Dolmetscher*innen im Rahmen von Asylverfahren, um die Gefahr homo- bzw. trans*feindlicher Äußerungen und falscher Übersetzungen zu reduzieren.
  • Wertschätzender Umgang mit LSBTTIQ* im Berufsleben und ein barrierefreier Zugang zum Arbeitsmarkt für alle.Konsequente Umsetzung der Verpflichtungen, die für Sachsen aus dem Beitritt zur Charta der Vielfalt folgen, auch für LSBTTIQ*-Beschäftigte. Implementierung von Konzepten für Diversity-Management in sächsischen Unternehmen, Gewerkschaften, Jobcenter, Arbeitsagenturen, Industrie-, Handels- und Handwerkskammern sowie Arbeitgeber- und Berufsverbänden. Sensibilisierung von Führungskräften, Belegschaften, Mitgliedern und Partner*innen für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt mit Unterstützung durch die sächsische Wirtschaftspolitik.
  • Barrierefreie Beteiligung an Sportangeboten und Wettkämpfen für alle Menschen in Sachsen. LSBTTIQ* in allen sportpolitischen Strategien, Konzepten und Programmen bedarfsgerecht berücksichtigen. Nachhaltige Verankerung von Bildungs- und Sensibilisierungsangeboten in der sächsischen Sportlandschaft.
  • Systematische und flächendeckende Aus- und Weiterbildung von Trägern und Einrichtungen sowie von Fachkräften im Sozialen, Erziehungs-, Bildungs- und Beratungsbereich (landesweit und kommunal) für die Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt
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Fachstelle der LAG Queeres Netzwerk Sachsen

Waldschlösschenstraße 24

01099 Dresden

📞  + 49 351 33204696

✉  info@queeres-netzwerk-sachsen.de

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