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Stellenausschreibung: Bildungsreferent*in für Presse und Öffentlichkeitsarbeit


22. JUNI 2022: STUDIE “LEBENSLAGEN VON LSBTIQ* PERSONEN IN SACHSEN” VORGESTELLT!

Heute stellten Gleichstellungsministerin Katja Meier, die Studienleiterin Dr.in Rauh und Sachsens LSBTTIQ*-Beauftragte Dr.in Blumtritt die Ergebnisse dieser so wichtigen Studie der Öffentlichkeit vor.


Mit rund 1500 lsbtiq* Befragten ist die sächsische Studie die zweit teilnahmestärkste im Bundesvergleich. Die Ergebnisse zeigen die ganze Bandbreite sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und die damit verbundenen Lebenslagen in Sachsen. Sie geben auch Auskunft über die Lebenszufriedenheit von Isbtiq* Personen und positiven Erfahrungen. Aber auch Chancennachteile, negative Erfahrungen und Handlungsbedarfe werden überdeutlich. 

 

Wir begrüßen diese Studie außerordentlich, denn sie bekräftigt unsere Gewalterfahrungsstudie von 2019 und verbreitert insgesamt die wissenschaftliche Datengrundlage erheblich. Der enorme Handlungsbedarf in vielen Gesellschaftsbereichen sei überdeutlich geworden, unterstrich auch Sachsens LSBTTIQ*-Beauftragte Dr.in Blumtritt. Die Ergebnisse der Studie werden die Grundlage für die Fortschreibung des ebenso wichtigen Landesaktionsplans Vielfalt sein.

 

In den kommenden Wochen werden wir euch die zentralen Befunde genauer vorstellen. Außerdem wollen wir in der CSD Saison die Themenschwerpunkte der Studie mit eigenen Veranstaltungen vorstellen und diskutieren. Fest bereits die Veranstaltung am 4. Juli im Rahmen des CSD Pirna: “Lebenslagen von lsbtiq* Personen in Sachsen: Familie & Familiengründung”. Weitere Veranstaltungen planen wir zu den Schwerpunkten: “Queer und Behinderung/chronische Erkrankungen”, “Queer und Rassismuserfahrung”, “Queeres Altern” sowie “Queer und Armut”.

 

Der heutige Tag ist ein Meilenstein für Sachsen. Gleichstellungsministerin Katja Meier bringt es auf den Punkt, wenn sie sagt: “Gemeinsam können wir eine Gesellschaft gestalten, in der alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung, frei leben und teilhaben können.”

19. Juli 2022: Lebenslagen von LSBTIQ* in Sachsen: Queer und Behinderung/ Beeinträchtigung

Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung, die sich als queer definieren oder nicht-heteronormativ leben, werden oftmals mehrfach benachteiligt. Sie erfahren häufig soziale Ausgrenzung, Diskriminierung, Fremdzuschreibungen und die Aberkennung eigener Sexualität und Lebensrealitäten. Sowohl durch die Mehrheitsgesellschaft, wie auch durch die queere Community. Wie steht es da mit dem Gemeinsamen? Denn neben der Mehrheitsgesellschaft müssen sich auch die queeren Communities nach ihrer In- und Exklusivität hin befragen.

 

Mit den Ergebnissen der aktuellen Lebenslagenstudie von lsbtiq* Personen in Sachsen wollen wir zudem fragen:


Wie beurteilen sächsische lsbtiq*- Personen mit Behinderung / Beeinträchtigung konkret ihre Lebenssituation?
Wie schätzen sie ihre Teilhabe und Chancengerechtigkeit ein? Und wie sollten Staat und Gesellschaft reagieren?

 

Mit Ulrike Bürgel (Vorstand pro familia LV Sachsen e.V., Aktivistin), Michel Röhricht (LSVD Sachsen e.V.), Felix Michl (Institut für Förderpädagogik der Universität Leipzig) und weiteren Gästen.

Moderation: Leo Lentz (LAG Queeres Netzwerk Sachsen)

23. August 2022: Lebenslagen von lsbtiq* Personen in Sachsen: Queer mit Migrations- und Fluchthintergrund

Queere Vielfalt zeigt sich in Sachsen auch bei Personen mit Migrations- oder Fluchterfahrung. Der Blick auf ihre Lebenslagen zeigt dabei unterschiedliche Erfahrungen: Eine hohe Lebenszufriedenheit auf der einen – vielfach gemachte (rassistisch motivierte) Übergriffe, Aussichtslosigkeit bei Job- und Wohnungssuche und wenig Vertrauen in Polizei und Behörden auf der anderen Seite. Wie müssen die damit verbundenen Bedarfe in Staat und Gesellschaft angegangen werden? Welche Rolle spielen zudem die queeren und migrantischen Communities? Sind diese bereits ausreichend inklusiv, um gemeinsame Wege zu gehen?

 

Eine Veranstaltung anlässlich der Veröffentlichung der Studie „Lebenslagen von lsbtiq* Personen in Sachsen“.


Es diskutieren Amine Slimani (LSVD Sachsen e.V. / Information Center for LGBTI Refugees), Özcan Karadeniz (Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.), Dennis Chiponda (angefragt) und Leo Lentz (LAG Queeres Netzwerk Sachsen).

26. September 2022: FACHTAG “Zukunft braucht Vielfalt: Herausforderungen und Chancen von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in sächsischen Unternehmen”


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Fachstelle der LAG Queeres Netzwerk Sachsen

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